Elektrisch für Anfänger
WeShare Team

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WeShare Team

Veröffentlicht am 

24.5.2022

Elektrisch für Anfänger

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Hast du schon mal ein elektrisches Auto gefahren? Ja? Wunderbar, dann brauchst du hier nicht weiterzulesen (wir freuen uns natürlich, wenn du’s trotzdem tust). Wenn du dir jetzt aber denkst “Öhm nee, und ich trau mich da auch gar nicht so richtig ran, ist bestimmt umständlich” – bleib einfach ein paar Minuten dran. Im Handumdrehen hast du kapiert, wie alles funktioniert, und kannst glücklich losdüsen.

Schritt 1: Das Auto starten (und was ist mit der Gangschaltung)

Erstmal suchst du dir einen unserer IDs in der WeShare App aus und reservierst ihn. Hingehen, mit der App das Auto öffnen, reinsetzen. Aber wo ist das Zündschloss? Es gibt keins, und auch keinen Schlüssel. Stattdessen startest du den Motor, indem du einfach das Bremspedal trittst. Es gibt auch einen manuellen Startknopf rechts vom Lenkrad, aber den brauchst du eigentlich gar nicht. 

Auch die Gangschaltung befindet sich rechts hinter dem Lenkrad (nicht in der Mittelkonsole, dort kannst du lange suchen). Kippe den Schalter vor oder zurück, um den passenden Gang einzulegen. Alle unsere Autos haben eine Automatikschaltung. Du kannst mit den Gängen D oder B losfahren. B ist der sogenannte Rekuperationsmodus – wenn du den benutzt, gewinnt das Auto beim Bremsen etwas Energie zurück und die Reichweite erhöht sich. Nicht wundern: Im Gang B fühlt es sich an, als ob das Auto von selbst bremst, wenn du das Gaspedal loslässt. Das ist Sinn der Sache und ganz normal.

Und wo ist jetzt die Handbremse? Die löst sich automatisch, wenn du einen Gang zum Losfahren einlegst. Du musst also gar nichts tun.

Schritt 2: Musik, Licht und Klima 

Ein kleines Panel für das Licht findest du links neben dem Lenkrad. Wähle die Einstellung “Auto”, dann erledigt der ID die ganze Lichtgeschichte von selbst und passt seine Beleuchtung der Helligkeit draußen an. Sehr praktisch.

Wahrscheinlich willst du beim Autofahren deine eigene Musik hören (wer will das nicht). Du kannst dein Handy per USB-C-Kabel mit dem Stecker in der Mittelkonsole verbinden. Es geht auch über Bluetooth, wenn dir das lieber ist – wähle auf dem Display des Infotainmentsystems das Symbol “Radio/Medien” an und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Die Klimaanlage ist auch so ne wichtige Sache: Check erst, ob sie eingeschaltet ist. Nicht? Dann schalte sie mit dem Knopf unterhalb des Displays ein. Im Menü findest du dann verschiedene Optionen, von “Smart Climate” bis “Classic Climate”. Wähle einfach aus, was dir am besten passt.

Und wenn dir das alles zu umständlich klingt, schau dir doch unser Video an. In unter drei Minuten erklären wir dir alles Wichtige:

Schritt 3: Losfahren, Gas geben, weiterschweben

Jetzt hast du alles so eingestellt, wie du es haben willst. Zeit, Gas zu geben. Das ist überhaupt das Allerschönste am elektrischen Fahren. Wenn du das erste Mal in einem ID sitzt, würden wir dir empfehlen, erstmal sachte auf das Gaspedal zu tippen. Denn anders als ein Verbrennungsmotor bringt dich unser elektrisches Geschoss sofort auf Touren. Das fühlt sich im Bauch ein bisschen achterbahnmäßig an und wird schon nach der ersten Fahrt zur Gewohnheit. Fahr einfach los, es kann nichts passieren – außer vielleicht, dass du am liebsten immer weiterfahren willst.

Beschleunigen nach der roten Ampel, bequem überholen auf der Autobahn: Du wirst schnell merken, dass unser ID dich sehr reibungslos und komfortabel durch den Verkehr bringt. Vielleicht kommt dir ein Benziner oder Diesel danach ein bisschen behäbig vor. Wundert uns nicht, denn in unserem Team geht’s ziemlich allen so. Trotzdem würden wir dir empfehlen, behutsam mit dem Gaspedal umzugehen. Zum einen wegen der enormen Beschleunigung, die man in einer 30-er Zone vielleicht nicht unbedingt ausreizen muss, und zum anderen, weil ein dauernder Vollgasmodus unnötig Reichweite frisst.

Schritt 4: Das Auto laden (oder auch nicht)

Been there, done that: Das Thema Reichweite bringt diverse unangenehme Was-wäre-wenn-Szenarien mit sich, bevor man überhaupt losgefahren ist. Stranden im Nirgendwo, stundenlange Zwangspausen an der Ladestation, Panikattacken beim Blick auf die Akkuanzeige. Nicht schön. Aber auch nicht überraschend: Schließlich haben wir eine Menge Übung, wenn es um die Benutzung einer Tankstelle geht. Das ist Routine, darüber macht man sich selten Gedanken. Ranfahren, tanken, fertig. Mit einer Ladesäule dagegen sind erstmal die wenigsten Menschen vertraut. Und überhaupt, das Laden. Ist das nicht wahnsinnig kompliziert, dauert lange und ist überhaupt eine ganz große Zumutung? In einem Wort: Nein. Ein bisschen ausführlicher erklären wir dir das im nächsten Abschnitt.

Das Wichtigste zuerst: Du musst unsere Autos gar nicht laden, wenn du nicht willst. Wir erledigen das für dich. Achte einfach darauf, dass du in der App ein Auto mit passender Reichweite für deine Pläne auswählst, und los gehts. Wenn du längere Ausflüge machst oder das Laden einfach mal probieren möchtest, haben wir hier ein praktisches kleines Video für dich (und auch unsere FAQ helfen dir weiter):

Hast du die ersten elektrischen Fahrten erst einmal hinter dir, überlegst du dir vielleicht, mit dem ID ins lange Wochenende oder die Ferien zu fahren. Freut uns sehr! Bis zu 10 Tage lang darfst du unsere Autos behalten – und klar, in der Zeit musst du zwangsläufig mal an die Ladesäule. Alles zum Thema Reichweite und Laden unterwegs haben wir dir in unserem “Long Trip Guide” zusammengefasst. Surprise: Zusätzlich zur Tankroutine wirst du schnell auch eine Laderoutine entwickeln. Das ist wirklich kein Hexenwerk, versprochen.

Schritt 5: Spaß haben

Ja, elektrische Autos sind gut für den Planeten und für Städte und alles. Aber sie machen einfach auch Spaß! Im Vergleich zum Verbrenner ist die elektrische Art des Reisens ein bisschen anders – schöner, finden wir. Du schwebst regelrecht über die Straße, das Auto ist viel leiser, viel dynamischer und unser ID ist dazu noch total bequem. 

Im WeShare Team fahren wir alle mittlerweile aus Überzeugung elektrisch. Weil es sich entschleunigt und rasant gleichzeitig anfühlt. Weil es unkompliziert ist. Weil wir bei jeder Fahrt wissen, dass wir keine Abgase in die Umwelt pusten. Also, sehen wir dich bald im ID? Das wäre super.

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