5 Tipps für lange Trips
WeShare Team

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Veröffentlicht am 

1.4.2022

5 Tipps für lange Trips

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Mal kurz an den See fahren oder im Umland herumwandern – super Sache, machen wir dauernd. Kurze Strecken wie diese sind mit dem E-Auto ein echter No-Brainer. Ein schneller Blick auf den Ladestand, und los geht’s. Manchmal muss oder will man aber länger unterwegs sein: Im Urlaub, beim Familienbesuch, auf Dienstreise oder weil man schon immer mal einen Roadtrip durch Deutschland machen wollte (lacht nicht, das macht wirklich Spaß).

Wer bisher kein Elektro-Profi ist, traut sich an lange Fahrten mit dem ID oft nicht ran. Was, wenn man in der Pampa strandet, oder sich die Fahrzeit wegen der Ladepausen verdoppelt, oder das Auto nicht mehr aufgeht, oder…? Sorgen wie diese kann wahrscheinlich jede*r nachvollziehen: Elektrische Autos sind halt immer noch eine recht neue Erfindung, und während es Tankstellen überall gibt, sind Ladesäulen schwieriger zu finden – letzteres stimmt übrigens gar nicht, dazu später mehr. Damit ihr entspannt losdüsen könnt, auch wenn das Ziel nicht in 80, sondern 800 Kilometern Entfernung liegt, haben wir euch diesen kleinen Guide zusammengestellt.

Tipp 1: Vorbereitung ist alles

Wer eine längere Strecke fährt, schaut sich seine Route sowieso vorher an. Sobald ihr wisst, wo es langgeht, könnt ihr auch eure Ladepausen einplanen. Unterwegs findet ihr passende Ladesäulen direkt in der WeShare App – aber besonders gut planen lässt es sich mit speziellen Apps für Ladestationen, wir empfehlen gern Plugsurfing. Schaut einfach dort nach, welche Ladesäulen auf eurer Strecke liegen. Ihr könnt den Standort dann direkt auf Google Maps öffnen und als Zwischenstopp eintragen, oder euch von unterwegs zur Ladesäule leiten lassen. Wichtig ist einfach, dass ihr im Vorfeld ein bisschen Überblick habt, das gibt ein sicheres Gefühl.

In der Plugsurfing App gibt es verschiedene Filter für die Ladestationen – am praktischsten sind unterwegs die Schnellladesäulen (CCS), dort lädt die Batterie in nur 45 Minuten, während ihr euch in Ruhe einen Kaffee gönnt. Das Laden ist für euch immer kostenlos an Typ 2- und CCS-Säulen.

Tipp 2: Bleibt auf Empfang

Je nachdem, wohin du fährst, kann der Handyempfang ein bisschen eigenwillig sein (looking at you, Brandenburg). Du brauchst aber ausreichenden Empfang, um mit dem Auto kommunizieren zu können. Hier sind unsere Tipps zum Troubleshooting:

  • Parke nicht in Tiefgaragen, dort bricht die Verbindung ganz schnell ab
  • Bevor du endgültig parkst, checke kurz dein Telefon: Hast du mindestens 3G? Prima, das reicht aus
  • Wenn sich das Auto nicht sofort schließen oder öffnen lässt, warte erstmal einen Moment, oft klappt es beim nächsten Versuch
  • Die App zeigt dir fälschlicherweise an, dass du nicht neben dem Auto stehst? Unser Hack: Aktiviere für einen Moment den Flugmodus, danach wirst du neu lokalisiert 
  • Geh mit dem Telefon ein paar Schritte um das Auto herum, manchmal ist es wirklich eine Sache von wenigen Metern
  • Schalte immer dein Wi-Fi ein, so können wir dich besser lokalisieren
  • Wenn dein Handy vollen Empfang hat, das Abschließen aber nicht klappt, liegt es manchmal am Empfang des Autos. Oft hilft es, das Auto ein paar Meter weiter zu bewegen. Ob Handy und Auto verbunden sind, siehst du, wenn du das Blinksymbol in der App antippst: Blinkt das Auto einmal auf? Verbindung steht.
  • Keine Panik: Unser Kundenservice hilft dir weiter, wenn nichts mehr gehen sollte

Tipp 3: Keine Angst vor Ladesäulen

Noch nie geladen? Macht nichts, das geht wirklich einfach. Wenn du ganz sichergehen willst, probierst du das Laden erst einmal in der Stadt – es kann wirklich nichts passieren. In unseren FAQ haben wir in wenigen Schritten genau beschrieben, was du tun musst. Oder du schaust dir dieses Video an und wirst in wenigen Minuten zum Ladeprofi. Ok, Halbprofi.

Unser Tipp: Wie lange das Auto zum Laden braucht, hängt von seiner Restreichweite ab. Je voller die Batterie, umso langsamer fließt der Strom. Statt aus Vorsicht alle hundert Kilometer zu laden, steuere die Ladesäule idealerweise mit 60-70 Kilometer Restreichweite an. Das ist wenig genug, um “schnellen Strom” zu bekommen, aber nicht ultra knapp. Auf diese Weise kommt man effizient und entspannt ans Ziel.

Tipp 4: Entspannt hinterm Steuer

Wie hoch die Reichweite deines ID tatsächlich ist, hängt von Faktoren wie Technik, Wetter, oder der Fahrweise ab. Das Wetter kann wohl keiner beeinflussen, aber vieles andere schon. Hier sind einige Dos und Dont’s für eine stattliche Reichweite:

  • Fahre im sogenannten Rekuperationsmodus, das ist der Gang B auf der Schaltung: Bei jedem Bremsen gewinnt das Fahrzeug etwas Energie zurück
  • Heizung und Klimaanlage können Energiefresser sein, vor allem bei extremen Temperaturen. Es ist also besser, nicht immer voll aufzudrehen
  • Kälte verringert die Ladekapazität der Batterie, dagegen kann man leider nichts machen
  • Ja, es macht Spaß, im ID regelmäßig das Gaspedal durchzutreten – aber die Batterie ist nicht erfreut. Ein gleichmäßiger, ruhiger Fahrstil ohne Vollbremsungen oder hektisches Beschleunigen zahlt sich in Sachen Reichweite aus
  • Prüfe vor langen Fahrten den Reifendruck, denn ein hoher Rollwiderstand bei zu niedrigem Luftdruck verbraucht unnötig viel Energie

Tipp 5: Eine andere Einstellung

Wir wollen nicht esoterisch werden, aber es stimmt: Deine Einstellung spielt eine Rolle. Die meisten von uns sind es noch gewohnt, mit einem Verbrenner durch die Lande zu düsen. Elektrisch zu reisen, ist ein bisschen anders. Ja, es erfordert auf den ersten Blick etwas mehr Planung – aber wir können euch versichern, dass ihr noch auf eurer ersten Langstrecke zu Profis werdet. Und wollen euch ermutigen, euch auf die andere Art des Road Trips einzulassen. Es ist entspannt, leise, abgasfrei, und die Spritpreise müssen euch nicht ärgern. Außerdem: Das Fahrgefühl eines E-Autos ist sehr, sehr angenehm, besonders auf langen Fahrten. Viele aus unserem Team hier bei WeShare fahren mittlerweile fast nur noch elektrisch. Und bereuen es keine Sekunde lang.

Also, traut euch, das wird ein Abenteuer. Gute Reise! 

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